Theater und Schulen als Partner auf Augenhöhe...

Mit TUSCH wird ein lebendiges Partnerschaftsmodell  geschaffen, das mit dem Medium Theater die konkreten Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen mit den künstlerischen Prozessen auf den professionellen Bühnen verbindet und konstruktive Anreize für eine Begegnungskultur schafft. 

 

TUSCH will die Reibung zwischen den zwei sehr unterschiedlichen Institutionen nutzen, um neue Kräfte auf beiden Seiten frei zu setzen. In diesem Wechselspiel des doppelten Blickwinkels entwickelt sich das Partnerschaftsmodell TUSCH, und will wertvolle Impulse für eine neue Lern- und Unterrichtskultur und  eine lebendige Theaterentwicklung setzen.

 

TUSCH Darmstadt schließt Kooperations-Vereinbarungen zwischen den  jeweiligen Theater- und Schulpartnerschaften, in denen sich beide Seiten zu einer verlässlichen Zusammenarbeit verpflichten.TUSCH gewährleistet darin, die Arbeit personell und finanziell zu unterstützen. Regelmäßige Treffen und Tandem-Fortbildungen, kontinuierliche Beratung und Begleitung sind Bestandteil des TUSCH-Netzwerkes. Ein jährliches sog. Kernprojekt steht im Mittelpunkt jeder Partnerschaft, sodass am Ende des Schuljahres beim TUSCHpektakel eine Werkschau zu sehen sein wird. 

 

Besonders freut uns, dass es uns gelungen ist in diesem Projekt die unterschiedlichsten Schulformen zu bündeln und so Berührungsängste bei den Schülern in den gemeinsamen Aktivitäten ( Probenbesuche, gemeinsame Theaterbesuche, gemeinsame Workshops) abzubauen.

 

 

Wie wird die Partnerschaft gestaltet?

 

Zwischen der Schule und dem Partner-Theater entstehen möglichst viele Formen der Begegnung, so dass im Wechsel zwischen Rezeption und Produktion ein lebendiger, kreativer Austausch stattfindet, an dem möglichst viele Schüler/innen einer Schule partizipieren. Außerdem steht im Mittelpunkt der Partnerschaft ein künstlerisches Kernprojekt, das gemeinsam von Lehrern/innen und Künstlern/innen entwickelt und geleitet wird und am Ende als Beitrag einer großen Werkschau, dem TUSCHpekakel, zu sehen sein wird.

 

 

Besonders an unserem Darmstädter Modell ist : die Bündelung von kreativer Energie in der Freien Szene und die daraus resultierende vielversprechende Netzwerkarbeit zwischen Theatern und Schulen welche von den Künstlern ehrenamtlich zusätzlich geleistet wird.